Hier eine Übersicht aller Kandidat:innen für den Gemeinderat. Detaillierte Portraits einiger Kandidat:innen sind weiter unten auf dieser Seite zu finden.

Lule Agusi (neu)
Lule Agusi (neu)

Lule Agusi (neu)

29, Ernährungsberaterin – Mutter

 

 

Vor vier Jahren verliess ich das Rheintal und zog mit meinem Partner nach Opfikon. In meiner Freizeit bin ich gerne in der Natur und treibe regelmässig Sport. Meine grösste Leidenschaft ist es, zu kochen und zu lesen. In meinem Beruf habe ich viele Studierende und Lernende begleitet und ausgebildet. Mit zusätzlichen Weiterbildungen konnte ich meine Führungs- und Motivationskenntnisse stetig erweitern.

Die Zusammenarbeit in einem interdisziplinären Umfeld fällt mir durch meine langjährige Erfahrung in der Psychiatrie leicht, daher ist es mir umso wichtiger im ständigen Austausch mit Lehrpersonen, Eltern und Schüler:innen zu sein. Als Schweizerin mit Migrationshintergrund gehört die Kommunikation zu meinen grössten Stärken, welche ich beim Umgang und der Zusammenarbeit mit der kulturellen Vielfalt in Opfikon anwenden will. Im Zeitalter der Smartphones und Digitalisierung, welche in der andauernden Pandemie einen zusätzlichen Schub bekommen haben, ist es umso wichtiger, die Bedürfnisse der Generation Alpha zu verstehen, den Umgang zu sensibilisieren und vorteilhaftig im Schulsystem anzuwenden und zu integrieren.

 

„Einsatz für Chancengleichheit und Zukunft in der Bildung – für Alle“.

Andreas Arnheiter (neu)
Andreas Arnheiter (neu)

Andreas Arnheiter (neu)

36, Video Editor

 

Bezahlbaren und lebenswerten Wohn- und Freiraum. Für alle.

Vor drei Jahren bin ich mit meiner 3-köpfigen Familie aus Bülach in eine Genossenschaft im Glattpark gezogen.

Die Nähe zu meinem Arbeitgeber SRF gleich gegenüber der Tramhaltestelle schätze ich sehr. Ich engagiere mich im genossenschaftlichen Leben, organisiere ein Samstagskafi im Gemeinschaftsraum und bin in der Gartengruppe aktiv. Auch die Stadt Opfikon lerne ich immer besser kennen. Sei es auf Spaziergängen mit meiner zweijährigen Tochter zum Dorfkern, wo wir beim Melken der Kühe zusehen, an den Grillstellen des Opfikerparks, wenn wir das frisch renovierte Hallenbad besuchen oder ich allein mit dem Rennrad unterwegs bin. Natürlich ist in Opfikon nicht alles perfekt. Es braucht Menschen, die sich engagieren, um unsere Stadt noch lebenswerter zu machen: Ich will den genossenschaftlichen und gemeinnützigen Wohnungsbau fördern, damit Familien mit Kindern, ältere Menschen, Jugendliche in Ausbildung und Alleinerziehende bezahlbare Wohnungen mieten können. Ich setze mich dafür ein, die Chancengleichheit in der Bildung sicherzustellen und dass mit konkreten, lokalen Massnahmen Klima und Natur geschützt werden. Am 27. März kandidiere ich für die SP Opfikon Glattbrugg Glattpark für den Gemeinderat.

 

«Opfikon braucht Menschen, die sich engagieren, damit unsere Stadt noch lebenswerter wird.»

 

Herzlichen Dank für Ihre Stimme auf Liste 3.

Ceren Bingöl
Ceren Bingöl

Ceren Bingöl

25, Studentin Wirtschaftsrecht an der ZHAW (BLaw) und Kauffrau

 

Ich lebe seit meiner Kindheit im Kern von Opfikon und geniesse es, Teil dieser Stadt zu sein.

 

Ich durfte schon in meinem jungen Alter verschiedene Führungspositionen in der Migrantenpolitik einnehmen – darunter Aufsichtsratspräsidentin bei der Partei CHP (die grösste Oppositionspartei der Türkei) in der Schweiz Diese Stellen haben mich sehr gestärkt und ich konnte mein Umfeld erweitern… Dementsprechend will ich mich auch in Opfikon für sozialpolitische und wohltätige Themen einsetzen.

 

Ich leite in Freiwilligenarbeit zwei Organisationen, weil man negative Dinge auf dieser Welt nur ändern kann, wenn man selber proaktiv tätig wird.

Eine meiner Organisationen beschäftigte sich mit der Kinderkrankheit «Spinale Muskelatrophie». Wir haben Spenden gesammelt, haben die Krankheit mittels Medien erklärt und verbreitet und haben versucht, das Medikament «Zolgensma» kaufbarer zu machen, in dem wir mit der WEKO, dem Bundesamt für Sozialversicherungen, verschiedenen Vereine und Parteien Kontakt aufgenommen haben.

 

Mein Studium als Wirtschaftsrechtstudentin werde ich im Sommer 2022 beenden und daneben habe ich den CAS in Competition Law/ Compliance abgeschlossen.

 

Nun möchte ich mein Wissen und meine Stärken für die Stadt Opfikon und ihre Bevölkerung einsetzen, für unser Wohl, und für alle da sein!

 

Eine gerechte Welt, auf das setze ich!

Allan Boss (neu)
Allan Boss (neu)

Allan Boss (neu)

20, Student

 

Ich bin 2002 hier in Opfikon auf die Welt gekommen. Da meine Familie danach wegzog, ging ich in einer anderen Gemeinde in die Primarschule und später ins Gymnasium. In meiner Schulzeit fing ich an mich politisch zu interessieren, und das trug Früchte, als wir 2016 wieder nach Opfikon zogen. Im folgenden Jahr trat ich der SP Opfikon Glattbrugg Glattpark bei und fing mich so an für die Menschen unserer Gemeinschaft einzusetzen. Bei Wahlkämpfen telefonierte ich für die SP in Opfikon herum, um die Wahlbeteiligung zu erhöhen. Ausserhalb der Wahlkämpfe gab es immer Initiativen und Referenden, die Unterschriften benötigten, und ich war jedes Mal zur Stelle um unsere Freiheiten oder die Umwelt vor den Angriffen des rechten Lagers zu beschützen, so zum Beispiel beim letzten „Terrorismus“gesetz. Und mittlerweile bin ich auch alt genug um zu wählen und gewählt zu werden, deshalb kandidiere ich mit einem Klima-Schwerpunkt für den Gemeinderat. Für ein freies und wohlhabendes Opfikon!

Taulant Faniqi (bisher)
Taulant Faniqi (bisher)

Taulant Faniqi (bisher)

32, Unternehmer, Versicherungsbroker

 

 

Vier Gründe, warum Opfikon mein Zuhause ist:

 

1. Ich lebe mit meiner Frau und zwei Kindern seit 2017 im Glattpark und seit 2002 in der Stadt Opfikon. Eine Balance zwischen Familie und Beruf zu finden, ist oft nicht einfach. Daher setze ich mich für Tagesschulen und bessere Vereinbarkeit von Familie und Beruf ein.

 

2. Mein ganzes Umfeld – Eltern, Verwandte und Freunde – leben in Opfikon und eine Verbesserung ihrer Lebensqualität ist mir nach wie vor sehr wichtig. Daher unterstütze ich Initiativen für ein besseres Zusammenleben, mit gemeinnützigen Wohnungen und kultureller Vielfalt.

 

3. Ich übe meine Arbeit in Opfikon aus und begegne täglich interessanten Menschen aus der Stadt, die Lösungen des alltäglichen Lebens benötigen. Ihre Probleme zu erkennen und Lösungen anzubieten ist für mich sehr wichtig und ich setze mich leidenschaftlich dafür ein.

 

4. Alle meine Freizeitaktivitäten übe ich in Opfikon aus. Dazu gehören Beach-Volleyball-Freundschaftsspiele mit unterschiedlichen Bewohnern des Glattparks, Volleyball mit Heimverein VBC Swissair, sowie Outdoor-Fitness mit Glattparkfit. Freizeitaktivitäten sind sehr wichtig, daher setze ich mich für vielfältige Möglichkeiten ein.

 

Ich kandidiere wieder für den Gemeinderat, damit ich mich aktiv in der Stadt einbringen und an deren Gestaltung mitarbeiten kann. Denn ihr Zuhause ist auch mein Zuhause!

Haci Sari (bisher)
Haci Sari (bisher)

Haci Sari (bisher)

Gastronom

 

Ich bin in einem kurdischen Dorf in Anatolien geboren, kam im Jahr 1988 in als Flüchtling in die Schweiz und lebe seitdem im Kanton Zürich. Ich bin verheiratet und Vater von 3 Kindern. Ich bin Gastronom und betreibe seit 1999 mein eigenes Restaurant in Zürich-Schwamendingen. Ich kandidiere erneut für den Gemeinderat, da ich möchte, dass jeder Mensch, egal welcher Herkunft, Religion und Lebensweise in sozialer Sicherheit leben darf. Darum brauchen wir eine gute Sozialpolitik ohne Ausgrenzung. Ebenfalls will ich mich für die Gleichberechtigung zwischen den Schweizern und den Ausländern, sowie für die Gleichberechtigung zwischen Männern und Frauen einsetzen. Zudem möchte ich, mich für mehr bezahlbaren Wohnraum und eine gute öffentliche Gesundheitsversorgung engagieren. Weiter will ich mich für ein qualitatives Leben der Menschen sowie für die Chancengleichheit im Bildungswesen einsetzen.

 

Herzlichen Dank für Ihre Stimme auf Liste 3

Ola Sinani (bisher)
Ola Sinani (bisher)

Ola Sinani (bisher)

26, Wirtschaftsjuristin FH, Masterstudentin

 

Ich bin als Jugendliche vor 13 Jahren mit meiner Familie aus der Stadt Zürich hierhergezogen. Mit 16 durfte ich meine Lehre bei der Stadtverwaltung Opfikon absolvieren und fühle mich daher besonders stark mit der Stadt Opfikon verbunden. Ein besonderes Anliegen für mich ist die Chancengleichheit. So bin ich der festen Überzeugung, dass jede*r die Möglichkeit haben sollte, einem Hobby nachzugehen, gut in der Schule zu sein und Zeit mit seiner Familie verbringen zu können. Ich hatte das Privileg, dass ich schon mit 18 Jahren in die Politik einsteigen und kennenlernen durfte. Diese Möglichkeit möchte ich auch möglichst vielen anderen jungen Politiker*innen schmackhaft machen. Denn diese sind schliesslich unsere Zukunft und werden conceptum übernehmen.

Es ist leider noch immer so, dass in allen Facetten eine Ungleichbehandlung herrscht. Für mich ist es von besonderem Interesse, den Ursprung dieser Ungleichbehandlungen zu eruieren und dafür die bestmögliche Lösung zu finden um diese zu stoppen.

 

Als Frau setze ich mich ein, in allen Bereichen der Stadt Opfikon eine Gleichbehandlung zwischen Mann und Frau zu erreichen, und dies nicht nur bei den Lohnunterschieden.

Für die nächsten 4 Jahren möchte ich mich besonders stark auf diese Schwerpunkte konzentrieren und natürlich darüber hinauswachsen noch weitere Ziele verfolgen.

Thomas Wepf (bisher)
Thomas Wepf (bisher)

Thomas Wepf (bisher)

68, Ingenieur ETH / Lehrer

 

Ich mag Zugfahren, meine Kinder, den Glattpark, Erbschafts- und Einkommenssteuern bei den Reichen, meine Arbeit, Sand im Getriebe, im Rhein schwimmen, meine Ehe-frau, Bergtouren, Max Frisch, Pastis an der Sonne, Solidarität, Gianna Nannini, im Chor singen, schwierige Sudoku, Krimis, mediterranes Essen und russische Kultur, AKW abschalten, Gregor Gysi, kochen, lange Spaziergänge, Bio-Produkte, Tschugger, Schneeschuhe, auf dem Balkon sitzen, die Rolling Stones, joggen, mit dem Stromvelo über Pässe fahren, Geschichte und Architektur, ein Ziel beharrlich verfolgen – und Dinge bewegen zu können

 

Aufgewachsen bin ich in einer fünfköpfigen Arbeiterfamilie in St.Gallen. Diplom als Ingenieur ETH und daneben Aufbau des ersten Bio-Lebensmittelladen in St.Gallen und Mitglied des Stadtparlaments. Erste Anstellungen als Geschäftsführer des Heimatschutzes SG und Projektleiter in einem Ingenieurbüro für Geologie und Umweltfragen. Inzwischen hat die Familie zwei Kinder, welche ich dank Teilzeitanstellung mitbetreue. Beruflicher Wechsel als Abteilungsleiter Immissionsschutz der Stadt St.Gallen, ab 2005 Präsident des kantonalen Gewerkschaftsbundes St.Gallen. Jetzt in Glattbrugg: neu verheiratet und teilzeitlicher Lerncoach bei Schule mit Perspektive mit Bildungsaufträgen in Suchttherapie-Institutionen, sozialpädagogischen Einrichtungen.